Ground Zero

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ChicxulubGround Zero

Es gab keine Vorwarnung. Und anders als heute hat dieser Planetenkiller keinen ausgefallenen wissenschaftlichen Bezeichnung, sondern wurde nach der Region benannt, wo er aufschlug: Asteroid Chicxulub. Der Asteroid brannte mit mehr als 40-facher Schallgeschwindigkeit durch den Himmel und krachte in die Erdkruste. Sie erzeugte eine Explosion, die 100 Billionen Tonnen TNT entsprach, etwa sieben Milliarden Mal so stark wie die Hiroshima-Bombe.

Das Eintauchen in die Erdkruste verursachte Schockwellen in Form von Tsunamis und Erdbeben.


Too big to fail?

Ganz im Gegenteil. Das Zeitalter der Riesenechsen war vorbei.

Als der Asteroid aufschlug, verdampfte er einen grossen Teil der Erdkruste. Die Trümmer stiegen wie eine feurige Wolke über der Einschlagstelle auf und bahnten sich ihren Weg durch den Himmel. Die Wolke breitete sich rasch aus, bis sie die gesamte Erde einhüllte. Dann regneten diese Wolken zurück in die Atmosphäre und erhitzten die obere Atmosphäre so stark, dass der Planet Erde buchstäblich brannte.

In den nächsten Monaten rieselten die winzigen Partikel wieder auf den Boden und bedeckten den gesamten Planeten mit einer Schicht Asteroidenstaub. Der Russ der Feuer, kombiniert mit dem Staub des Aufpralls, blockierte die Sonnenstrahlen und stürzte die Erde in einen langen, dunklen Winter. Der Lichtverlust unterdrückte die Fotosynthese und als Konsequenz kollabierten die meisten Nahrungsketten und ein Massenaussterben folgte. Die Brutzeiten wurden kürzer und die Bedingungen wesentlich härter. Alle Lebewesen waren in irgendeiner Weise betroffen gewesen, sowohl an Land als auch im Meer.

Das Leben auf der Erde war dabei, sich neu zu erfinden.

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