Evolution

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Bärtierchen sind extrem anpassungsfähig und haben die grössten Ueberlebenschancen im Falle eines Asteroiden EinschlagesGenesis

Wie hat das Leben auf der Erde begonnen und hat es sich anderswo im Sonnensystem ebenfalls entwickelt? Auf der Erde wurden mikrobielle Lebensformen entdeckt, die bei extremen hohen und niedrigen Temperaturen und atmosphärischem Druck sowie unter Bedingungen von Säure, Salzgehalt, Alkalinität und Konzentrationen von Schwermetallen überleben und sogar gedeihen können, die noch nach wenigen Jahren als tödlich angesehen wurden. Zu diesen Entdeckungen gehört die grosse Vielfalt des Lebens in der Nähe von hydrothermalen Schlotsystemen am Meeresboden, in denen einige Organismen ohne Sonnenlicht im Wesentlichen von chemischer Energie leben. Ähnliche Umgebungen können auch anderswo im Sonnensystem vorhanden sein.

Wissenschaftler gezeigt haben, dass einige Organismen – wie bestimmte Bakterien und Mikrotiere, die als Bärtierchen bekannt sind – über längere Zeiträume im Weltraum überleben können.


Die Suche nach ausserirdischem Leben

Die Astrobiologie versucht Beweise für vergangenes oder gegenwärtiges Leben ausserhalb der Erde zu finden, falls es denn jemals existierte.
  • Was waren die Voraussetzungen, die dazu führten, dass unbelebte Materialien – Gesteine, Sedimente, organische Verbindungen, Wasser – zusammenkamen und lebende Organismen mit sich replizierenden Genen, Zellwänden und der Fähigkeit zur Fortpflanzung bildeten?
  • Was führte zur Verbreitung neuer Lebensformen auf der Erde?
  • Wie gelangen Wasser und essentielle organische Verbindungen auf Planeten und Monde und wie interagieren sie mit den Planeten und Monden, auf denen sie landen?


Oder passiert es etwa schon jetzt?
Es braucht vielleicht keinen Asteroideneinschlag, um Leben von einem Planeten zum anderen zu transportieren. Sich schnell bewegender Staub könnte theoretisch Mikroben, die hoch in der Atmosphäre einer Welt schweben, in den Weltraum schleudern und diese auf eine Reise zu einem anderen Planeten schicken. Das Strömen von schnellem Weltraumstaub findet sich in allen Planetensystemen und könnte ein häufiger Faktor bei der Verbreitung von Leben sein. Diese Grundidee, ist bekannt als Panspermie.

Es regnet jeden Tag Moleküle und Partikel in die Erdatmosphäre. Selbst wenn die Aufschlagsgeschwindigkeiten (40 – 250‘000 km/h) für die extraterestriellen Besucher ausnahmslos tödlich sein dürften, könnten sie dem Leben immer noch helfen, indem sie seine Bausteine ​​​​- die komplexen Moleküle - auf die Erde bringen.

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